Rohmilch
Was ist Rohmilch
Rohmilch ist Milch von Kühen, Schafen oder Ziegen, die nicht behandelt, also auch nicht pasteurisiert wurde. Durch Pasteurisierung werden alle Bakterien eliminiert, auch gesunde probiotische Bakterien, die in der Rohmilch enthalten sind. Früher war es natürlich ganz normal, die Milch jeden Tag frisch vom Bauernhof oder aus dem Milchladen zu holen und auch roh zu trinken. Milch wird erst seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts pasteurisiert. Von Natur aus gut.
Die Vorteile von Rohmilch
Rohe Milch enthält im Grunde viele nützliche Darmbakterien, die für eine optimale Verdauung, sowie für ein funktionierendes Immunsystem lebenswichtig sind. Die unerhitzte Milch enthält außerdem das gesamte Spektrum der Aminosäuren sowie Folsäure, B-Vitamine, Vitamin C, Omega-3-Fettsäuren, und andere Nährstoffe, die durch die Pasteurisierung weitgehend oder komplett zerstört werden. Rohmilch enthält lebende Enzyme, die für die Verdauung der Nahrung notwendig sind. Weiterhin enthält sie Substanzen, die helfen, Arthritis, Cholesterin und Arterienverhärtung zu bekämpfen. Eine Studie, die im The Internet Journal of Asthma, Allergy and Immunology veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass Rohmilch das Risiko für Kinder, an allergiebedingten Erkrankungen zu leiden, um bis zu 40% reduziert. Zahlreiche Studien haben außerdem herausgefunden, dass rohe Milch das Risiko für Kinder, an Allergien wie Heuschnupfen und Atemwegserkrankungen wie Asthma zu erkranken, deutlich reduziert, während dies für verarbeitete Milch nicht gilt. Viele Menschen haben durch den Genuss von Rohmilch signifikante Verbesserungen ihrer Gesundheit, wie reinere Haut, bessere Verdauung, verbesserte Atemwegsfunktion, gestärktes Immunsystem und verminderte Allergien festgestellt. In einer Mäusestudie wurde der Zusammenhang bestätigt: Die Mäuse erhielten 8 Tage lang entweder Rohmilch oder verarbeitete Milch zu trinken. Anschließend wurde gezielt eine allergische Reaktion herbeigeführt. Bei den Mäusen, die die rohe Milch bekommen hatten, fiel diese allergische Reaktion geringer aus, als bei den Mäusen, die verarbeitete Milch getrunken hatten. Wenn Milch, dann ist Rohmilch Viele Menschen haben durch den Genuss von roher Milch (statt pasteurisierter oder ultrahocherhitzter Milch) signifikante Verbesserungen ihrer Gesundheit, wie reinere Haut, bessere Verdauung, verbesserte Atemwegsfunktion, gestärktes Immunsystem und verminderte Allergien festgestellt, so dass Milch in Rohkostqualität für manche Menschen ein hilfreiches Lebensmittel sein kann.
Was passiert beim Pasteurisieren
Bei der kurzzeitigen Erhitzung von Milch auf 60 - 90°C, gefolgt von einer schnellen Abkühlung, werden die Nährstoffe in der Milch zerstört. Bei der Pasteurisierung wird die Milch 15 bis 30 Sekunden lang auf 72–74 Grad Celsius erhitzt. Bei der UHT-Behandlung (Ultrahocherhitzung) wird die Milch 3 bis 5 Sekunden lang auf 134–140 Grad Celsius erhitzt. Je höher die Temperatur, desto mehr Mikroorganismen werden abgetötet, aber auch die Proteine in der Milch verändern sich. Daher schmeckt UHT-Milch anders (sie schmeckt „gekocht“). Sie zerstört die heilende Wirkung der Rohmilchinhaltsstoffe und macht die Milch für viele Menschen unverträglich. Durch das Erhitzen von Milch werden Nährstoffe zerstört, insbesondere Vitamin C, einige B-Vitamine, Kalzium und Magnesium. Laktoseintoleranz entsteht durch: Pasteurisieren bzw. Abkochen, Homogenisieren, Mikrofiltrieren, Zentrifugieren etc. Durch die Pasteurisierung wird Laktase, ein Enzym, das bei der Verdauung des Milchzuckers hilft, aufgespalten und schützende Enzyme werden abgetötet, die den Verderb der Milch verhindern und dem Menschen die Verdauung der Milch erleichtern. Deshalb können Laktose intolerante Menschen Rohmilch trinken, aber keine pasteurisierte Milch. Weitere Veränderungen betreffen das Verhalten der Milch bei der Käseherstellung, die Farbe (die Maillard-Reaktion kann den Zucker karamellisieren und die Milch bräunlicher färben) und die Haltbarkeit (da einige schützende Enzyme zerstört werden können). Durch die Pasteurisierung wird auch das in der Milch Calcium für den Körper schwerer absorbierbar und der Körper muss dann das gute Calcium im Körper aufwenden, um das veränderte Calcium der Milch, verwerten zu können.
Furcht vor den Listerien?
Es gibt keine ansteckenden Listerien (Terrain Theorie). Diese entstehen von vergifteten Kühen. Diese Vergiftung ist chemisch. Von solchen Tieren sollte man keine Milch nehmen. Listerien in der Milch vermehren sich in dem Tier, um Gifte abzubauen.Wer seine Tiere richtig füttert und Pestizide, Getreide, Pappkarton und Tiermehl von den Tieren fernhält, mit welchen konventionelle Milchbauern ihre Tiere füttern, braucht sich um Listerien keine Sorgen zu machen.Wird die Kuh vergiftet, bekommt auch der Milchtrinker Durchfall. Erzeuger von Rohmilch sind bessere Halter von Kühen, Land und Milch, weil sie schlechte Praktiken nicht „verstecken“ können, indem sie nachträglich alle Krankheitserreger in ihrer Milch abtöten. Die sichere Herstellung von Rohmilch erfordert jedoch deutlich mehr Sorgfalt.
Geschichte der Pasteurisierung
In den 1930er Jahren führten die Regierungen der Bundesstaaten in den USA, die Pasteurisierung von Milch als Pflicht ein – allerdings nicht aus gesundheitlichen Gründen. Der Erlass der Pasteurisierungspflicht wurde auf Drängen und Einflussnahme auf die Regierung durch Rockefeller veranlasst und zum ersten Mal 1909, mit dem Rohmilchverbot in den USA durchgesetzt. Rockefellers Lobbyarbeit, als Maßnahmen des öffentlichen Gesundheitswesens deklarierten Gesetze trugen zur Konsolidierung der Milchindustrie bei. 1933 patentierten die Rockefellers industrielle Pasteurisierungsmaschinen – ein kostspieliges System, das sich Kleinbauern nicht leisten konnten. Mit ihren guten Verbindungen zur Regierung setzten sie Gesetze durch, die die Pasteurisierung vorschrieben, wodurch sofort eine Nachfrage nach ihren teuren Maschinen entstand. Kleine Milchbauern wurden dadurch verdrängt, sodass nur noch große Unternehmen die Kontrolle hatten. Rockefellers Investitionen in die Lebensmittel- und Milchverarbeitung machten ihn zu einem wichtigen Akteur der Branche, und er unterstützte umgehend die Bemühungen zur Regulierung von Rohmilch. Die Pasteurisierung galt als Mittel zur Verhinderung der Ausbreitung von Krankheiten und kam den großen Molkereien zugute, die die Milchlieferkette zentralisieren und kontrollieren konnten, wodurch kleine, unabhängige Landwirte effektiv verdrängt wurden. Damals wehrten sich viele Milchproduzenten gegen die verpflichtende Pasteurisierung, da sie die potenziellen Auswirkungen auf die Milchqualität und die zusätzlichen Kosten für die Einhaltung der Vorschriften befürchteten. Vor allem kleinere Betriebe spürten die wirtschaftliche Belastung durch diese Regulierungen. Größere Unternehmen hingegen, wie jene, an denen Rockefeller Anteile hielt, profitierten von ihrer Rolle als Zwischenhändler, die die Milch verarbeiteten und an die Verbraucher vertrieben.
Es gibt die gesetzliche Verpflichtung in der BRD, den Hinweis hierzu an Sie weiterzugeben: „Rohmilch, ist vor dem Verzehr abzukochen“
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